KuehnKunzRosen Craftbiertasting in der fetten Kuh
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Kuehnes Biertasting in der fetten Kuh

Per Zufall lernte ich vor wenigen Monaten Wendelin Quadt kennen, neben Braumeister Hans Waegner der zweite Mann hinter KuehnKunzRosen. Die junge Brauerei aus Mainz ist schon fester Bestandteil der deutschen Craftbeer-Szene, dabei bringt die handwerkliche Braukunst und die Verwendung ausschließlich natürlicher Zutaten aktuell drei Biere hervor, die unterschiedlicher kaum sein könnten.Weil der Ort der Begegnung – wie sollte es anders sein – ein Burgerladen war, kam man schnell ins Gespräch. Burger und Craftbier? Das passt!

Martin Block von soupsfornoobs.com steht auf Craftbier. Das spiegelt sich auch im außergewöhnlichen Bierangebot in der fetten Kuh wieder, denn als Küchenchef kümmert sich Martin auch um die passenden Getränke zu den kreativen Wochenburgern. Und bei unseren regelmäßigen Unterhaltungen wurden dann natürlich die Begegnung mit Wendelin und die Biere zur Diskussion gestellt… es war somit nur eine Frage der Zeit, bis wir uns zum Biertasting auf ein paar edle Tropfen aus der KuehnKunzRosen-Brauerei treffen sollten.

Die richtige Grundlage darf auch beim maßvollen Alkoholgenuss natürlich nicht fehlen, und so trafen wir uns in der fetten Kuh um Burger und Bier zu verbinden. Ich nahm den perfekt medium gebratenen Cheeseburger mit Trüffelmayo – noch immer der beste seiner Art, den ich bisher gegessen habe, und Thomas (ein guter Freund aus früheren Burgerbüro-Zeiten) den Bacon Cheese Burger. Gleichzeitig öffneten wir die ersten Flaschen der kuehnen Tropfen, die ich bereits am Morgen zum Kühlen vorbeigebracht hatte.

Begonnen haben wir mit dem Bier “Kuehnes Blondes”. Es ist ein belgisches Wit, also ein ungefiltertes Weizenbier, welches mit Orangenschale, Koriander und Paradieskörnern gewürzt wird. Daraus wird ein leichtes, süffiges Bier mit einer dezent würzigen Note – die milde Orange macht das kuehne Blonde zu einer feinen Erfrischung und passt bestimmt toll in den Sommer.

Anschließend wechselten wir aus dem Gastraum in die Küche und probierten “Kerlig Hell”. Es handelt sich hier um ein Lager-Bier und ist viel malziger als das kuehne Blonde, dementsprechend kräftig-dunkel in der Optik. Es ist angenehm mit drei verschiedenen Sorten gehopft, was das Bier kernig und fruchtig macht. Für mich ist “Kerlig Hell” ein passendes Bier für ein klassisches BBQ, ich habe es daher auch schon zum Garen von SpareRibs verwendet und kann auch diesen Einsatz sehr empfehlen.

Zuletzt wandten wir uns dem “Mystique IPA” zu. Es ist also ein “Indian Pale Ale”, welches einen stärkeren Malzkörper hat und angenehm bitter am Gaumen ankommt. Die typische Fruchtigkeit ist dezent, vollmundig und gleichzeitig schwer zu beschreiben – die rosig-pinke Farbgebung des Etiketts passt hier sehr gut zum Geschmack.

Das Fazit:

Am Ende des Tages kann ich alle drei Biere empfehlen. Ein milderes “Kuehnes Blondes” geht irgendwie immer, das “Kerlig Hell” kann man toll zu herzhaften Gerichten reichen. Mit dem “Mystique IPA” ist das Produktsortiment gut abgerundet und bietet für fast jede kulinarische Richtung ein passendes Bier als Begleitung. Wer die schönen Flaschen also irgendwo sieht, sollte in jedem Fall mal probieren. :-)

(Foto: meisterwerk-design.de)

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