Blog des Monats Januar 2016 bei GasProfi24.de
Das Jahr fängt gut an: Ich freue mich über die Auszeichnung „Blog des Monats“ bei GasProfi24.de und bedanke mich für das Interview, das Ihr hier lesen könnt.
1. Hallo Herr Holzportz. Vielen Dank, dass Sie sich etwas Zeit für unsere Fragen genommen haben. Erzählen Sie uns doch bitte erst einmal etwas über sich und Ihren Blog „Bacon zum Steak“.
Herr Holzportz?! So alt bin ich noch nicht. ;-) Ich bin Thomas, und der Schreiberling hinter baconzumsteak.de. Ursprünglich komme ich aus der Voreifel, bin aber seit fast zehn Jahren Wahlkölner. Bei einer Reise in die USA habe ich die billigsten Burgerbuden lieben gelernt, denn zum ersten Mal habe ich bemerkt, wie vielfältig und wahnsinnig toll Fleisch schmecken kann. Zurück in Deutschland, das war 2009, wurde ich zum Foodie und startete verschiedenste Experimente in Genres, die man heute „Soulfood“ nennt. Die Leidenschaft zur Bloggerei rund um Steaks, Burger, Grill, Pfanne und Backofen lässt mich seit fast drei Jahren nicht mehr los.
2. „Bacon zum Steak“ ist ein weiterer Blog… Was macht Deinen Blog besonders?
Besonders sind meine Burgerkarten für eigentlich alle Großstädte in Deutschland, die haben aber per se nicht viel mit dem Blog gemein. ;-) Ich glaube dass authentische Inhalte dem Leser am meisten bieten: If it’s shit, call it shit. So ist leider nicht jeder Blogger.
Besonders sind aber erstmal zum Teil kuriose Rezepte, die mitunter unzählige Male in der heimischen Küche zubereitet werden. Erst wenn sie ausgereift genug sind, veröffentliche ich ein Rezept – Das gilt auch für alle anderen Artikel.
Weiter kommen auch Erlebnisberichte dazu, in die ich viel persönliches Gedankengut einfließen lasse. Ein gutes Beispiel ist ein Zerlegeseminar, das mich doch sehr zum nachdenken gebracht hat. Auch sowas teile ich im Blog, und ich glaube dass dadurch der Leser auch in seinem Konsumverhalten positiv beeinflusst werden kann.
3. Leicht zu erkennen ist, dass Du ein leidenschaftlicher Fleischesser bist. Kommt denn bei Dir auch ab und zu mal etwas Vegetarisches auf den Teller?
Auch bei mir gibt’s mal Nudeln mit Sahnesoße oder eine Portion selbstgemachte Pommes, ganz klar. Wirklich geplante vegetarische Tage habe ich aber nicht. Es gibt irgendwie immer den Punkt, an dem mein Körper nach etwas fleischigem schreit. Zugegeben: meistens landet auf vegetarischen Gerichten deswegen dann doch noch Bacon. Bacon macht halt alles besser. Auch nicht-vegetarische Gerichte.
4. Und was ist demgegenüber Dein absolut liebstes Fleischgericht?
Ein nicht pariertes, möglichst lang gereiftes 400g dry aged Rib-Eye Steak von der Morgan Ranch in den USA, mit möglichst hohem Marmorierungsgrad. Das ist wahnsinnig leckeres, aromatisches und saftiges Fleisch. Mehr brauche ich zum Glücklichsein manchmal nicht. ;-)
5. Was ist besser: In einem guten Restaurant ein Steak genießen oder selbst die Bratpfanne schwingen?
Man kann in Restaurants sehr köstliche Steaks essen, wenn die Köche bei der Sache sind. Das Problem: Man isst so selten alleine in Restaurants. Wenn ich mit Freunden oder der Familie essen gehe, möchte ich gemeinsam und gleichzeitig essen. In guter Runde ein Steak zurückgehen lassen und wohlmöglich noch Diskussionen zum Gargrad sind dann Fehl am Platz. Ich bin in dieser Sache leider typisch deutsch-kleinkariert und bestelle deswegen immer seltener Steaks in Restaurants.
6. Müssen wir als GasProfi24 natürlich auch fragen: Wie kochst Du am liebsten – mit Gas, Strom oder reinem Feuer?
Am liebsten auf Kohle bzw. offenem Feuer, einfach weil das für mich die leckersten Röstaromen bringt, am geselligsten ist und ich mich da am besten entspannen kann. Gas ist eine feine Sache wenn es schnell gehen muss oder sehr heiß werden soll, schnelle Mahlzeiten werden bei mir recht unspektakulär auf dem Herd zubereitet. Man hat ja (leider!) auch nicht jeden Tag extravagante Steaks, deren Zubereitung mit großem Aufwand und der Kamera um den Hals betrieben wird. :-)
7. Du legst großen Wert auf qualitativ hochwertiges Fleisch und hast auf Deinem Blog auch eine lange Liste mit guten Metzgereien und Märkten zur Verfügung gestellt. Hast Du einen Metzger Deines Vertrauens, zu dem Du jeden Tag gehst?
Das Problem ist, dass die meisten Offline-Metzgereien nur das einkaufen und produzieren, was von den Kunden vor Ort ge

