Wurst-Workshop bei R&S

Wurst-Workshop bei R&S Spezialitäten

Vor ein paar Wochen war ich mit Steffi in Essen zum Wurst-Workshop in Essen. Hier gibt’s ein paar Eindrücke.

Das Programm:

  • Wurst-Workshop in EssenEmpfang und Begrüßung
  • Vorstellung und Programmablauf
  • Aoste Präsentation: Einfach abhängen – Lufttrocknung von Salami
  • R&S Workshop: Gut aufgelegt – Wurst und Schinken von ihrer besten Seite
  • Verkostung und Lunch

Nach der lieben Begrüßung durch die guten Seelen der Agentur Seidl gab es erstmal ein paar Informationen über den Tagesablauf. Dann ging es auch sofort ins Thema: Die Herstellung und Veredelung von Salami wurde uns von Ingmar Rauch, Mitinhaber der R&S Spezialitäten GmbH, erklärt. R&S führt in Deutschland etliche bekannte Marken wie Aoste, Chateau Boeuf und viele andere. In seinem kurzen, aber lustigen Vortrag fand ich insbesondere die Thematik um die Schimmelreifung sehr interessant, da dreht sich mit LUMA (in Sachen Rindfleisch) ja gerade in Deutschland auch einiges.

Wurst gehört auf’s Brot – Oder nicht?

Martina Rauch - Wurst-Workshop in Essen - R&S SpezialitätenMartina Rauch, Schwester von Ingmar und ebenfalls aktiv im Familienbetrieb involviert, hat den Teilnehmern dann etliche Produktproben gereicht und wir konnten die unterschiedlichen Geschmäcker durch Reifung, Fleischauswahl und Würzung vergleichen. Die Salamis waren mir teilweise zu salzig und auch zu sauer, das liegt aber nicht an der Qualität der Produkte, sondern an der angepassten Würzung für den deutschen Markt.

Bei uns wird Aufschnitt in der Regel auf das Brot gelegt, wodurch die Würzung intensiver sein muss. In Frankreich und Italien werden die Wurstwaren hingegen eher pur gegessen, man isst Brot nebenher als “Beilage” und würzt deswegen die Wurstwaren viel weniger. Der Geschmack wird dadurch herzhafter, uriger und -bei gereiften Waren- auch nussiger. Ich bin aber offensichtlich eher der Schinken-Typ. ;-)

Absolut umgehauen hat mich ein Schinken vom unter Gourmets gefeierten Mangalitza Wollschwein, von dem ich mir etwas mit nach Hause nehmen durfte. Ich hatte in den Tagen des Anschnitts ein paar Freunde und Nachbarn zu Besuch, und einer sagte nach dem ersten Happen: “Alles was ich vorher gegessen habe, war kein Schinken.”. Das Zeug ist der absolute Wahnsinn!

Schinken vom Mangalitza-Wollschwein

Alles in allem ein schöner Nachmittag beim Wurst-Workshop, vielen Dank für die Einladung! :-)

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