Fricken Coffee Rub, baby!

Fricken Coffee Rub BBQ Rezept

Coffee Rubs sind schon was Feines. Die kräftige Note des Kaffees bringt, verbunden mit verschiedenen Gewürzen aus aller Welt, tolle Aromen an und in das Fleisch. Grund genug, Euch meine Version vorzustellen!

Für den Rub braucht Ihr:

  • 4 EL brauner Zucker
  • 2 EL Kaffeepulver
  • 2 EL Knoblauchpulver
  • 2 EL Senfmehl
  • 2 EL süßes Paprikapulver
  • 2 EL Rauchsalzsplits / 1 EL feines Rauchsalz oder Salz
  • 2 EL weißer Pfeffer
  • 2 EL Zwiebelpulver
  • 1/2 EL Cumin (Kreuzkümmel)
  • 1 EL Koriander
  • Optional: 1 EL Kakaopulver (schwach entölt)

Der Rub (=Trockemarinade) ist ziemlich köstlich und duftet toll. Der Kaffee und die Aromen von Cumin und Koriander spielen im Mund, sodass die Trockenmarinade herzhaft-süßlich in das Fleisch einzieht.

Für mich war bisher ein Beef Brisket der perfekte Träger für den Rub, die Würzmischung hat aber auch schon einigen hungrigen Gästen auf der Geburtstagsfeier vom Schwiegervater in spe auch auf SpareRibs sehr gut geschmeckt – Sogar älterem Semester, vermutlich wegen der sehr geringen Schärfe. Aber auch Hühnchen bekommt damit ein leckeres Aroma.

Ein letzter Tipp: Oft liest man, dass das Fleisch vor dem rubben mit Senf bestrichen wird. Der enthaltene Essig in handelsüblicher Senfpaste macht das Fleisch mürbe, sodass der Rub Aromen abgibt und  diese vom Fleisch aufgenomnomnommen werden – Zumindest in der Theorie. 😉
Praktisch kann ich da aber keinen Unterschied ausmachen, außer eben ein stärkerer (ungewollter) Senfgeschmack. Man kann das Fleisch aber auch eine Stunde in Essigwasser legen, um den selben Effekt zu erzielen. Oder die Prozedur ganz weglassen, denn in meinen Augen ist das gar nicht nötig und verfälscht nur den Geschmack. Bei zu langem marinieren (z.B. über Nacht) entzieht das Salz dem Fleisch zudem Flüssigkeit, darum mariniere ich die wenigsten Gerichte länger als 6 Stunden.

Lasst mal hören, was Eure Münder und Nasen sagen. Freue mich auf Feedback! 🙂

Änderung:
Camillo von Don Caruso BBQ, Grillweltmeister und absoluter Profi im BBQ-Business, hat meinen Rub getestet und mir Feedback gegeben: Sehr lecker, aber mehr Zucker würde den Rub verbessern.
Ich habe das inzwischen ausprobiert und kann bestätigen, dass einzelne Nuancen der Gewürze angenehmer und intensiver wahrgenommen werden. Daher wurde zum Original-Rezept ein weiterer Esslöffel Zucker hinzugefügt. Vielen Dank für’s Feedback, Camillo!

2 comments

  • Hallo,
    Du hast im Rezept Kaffeepulver stehen.
    Ist das dieser lösliche Kaffee oder wirklich gemahlene Kaffeebohnen?
    Danke für die Info.

    Gruß Volker

    • Ich nutze echte, gemahlene Kaffeebohnen. 😉 Habe aber auch ein Rezept für einen Caro Kaffee-Rub, wobei das aber ja kein richtiger Kaffee ist…

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