Angegrillt: Ooni Pro Pizzaofen im Test

Vorstellung Ooni Pro Pizzaofen Gas

*WERBUNG* Pizza: Next level. Der Ooni Pro ist erst vor wenigen Wochen bei uns eingezogen, und schon jetzt habe ich den Pizzaofen lieb gewonnen.

Angegrillt Ooni Pro Test

Als der Paketmann neulich zweimal klingelte war klar, dass da ein ziemlich schweres Paket vor der Tür wartete, das er nur ungern in den Wagen zurückschleppen wollte. Ich hatte mich schon lange auf den Pizzaofen aus Schottland gefreut, und so wurde der Ooni Pro nach seiner Ankunft schnell zusammengebaut und umgehend getestet.

Wie das lief und wie der erste Praxistest ausfiel: Ihr erfahrt es in den nächsten Zeilen! ;-)

Der Aufbau

Ooni Pro im Test: ZubehörInsgesamt kam der Ooni Pro in einer großen und schweren Box. Darin enthalten war der große Korpus des Ooni Pro inklusive Schornstein, vier quadratische Backsteine mit jeweils 22,5 cm Kantenlänge (= 45x45cm Grillfläche), ein Kohlekorb mit einem paar Grillhandschuhe und zuletzt noch zwei Türblenden. Eine jener hat einen offenen Schlitz mit einer bequemen Breite für den Pizzaschieber, die andere ist eher eine Ofentür mit eingebautem Thermometer. So kann der Ooni Pro auch als energiesparender Backofen für wunderbar leckere Brote verwendet werden.

Aus dem umfangreichen Ooni-Zubehörangebot wurden mir außerdem eine hochwertige Abdeckhaube, ein (endlich mal) solider Pizzaschieber, ein sehr nützliches Infrarot-Thermometer und eine Gasbrenner-Einheit mitgeliefert. Die ist als Alternative für den Kohlekorb zu sehen, der im standardmäßigen Lieferumfang des Ooni Pro enthalten ist.

Vorstellung Ooni Pro Pizzaofen GasDer Aufbau selbst hat weniger Zeit in Anspruch genommen, als das Auspacken. Die Füße werden ausgeklappt, die Backsteine eingelegt, der Schornstein wird drangeclipst und das war’s eigentlich auch schon. Der Ooni Pro ist schnell und unkompliziert aufgebaut und – dank des Gasbrenners – auch sofort einsatzbereit. Abseits von Kohlekorb und Gasbrenner kann man sich aber beim Modell “Ooni 3” auch für einen pelletbetriebenen Pizzaofen entscheiden, der dann für ein Raucharoma wie aus dem Holzbackofen sorgt.

Da steht er nun. Stylisch-modern und doch mit klassischer Form, mit klaren Kanten und einem Platzbedarf, der sich sehen lassen kann: Mit rund 90x50cm ist der Ooni Pro definitiv kein Zweit- oder Tischgrill, der Eyecatcher aus Edelstahl hat seine Ansprüche und setzt auch mit seinem Gewicht von 22 Kg schon vor dem ersten Befeuern ein Statement.

Ooni Pro: Der erste Test

Vorstellung Ooni Pro Pizzaofen GasDas Kind im Manne ist oft ungeduldig, und so habe ich direkt mal den Gasbrenner “eingebaut”. Er wird dort eingesetzt, wo sonst die Kohleschale aus Edelstahl seinen Platz hat. Mit zwei Schrauben wird der zweiflammige Brenner lose befestigt, sodass noch Sauerstoff hinter der Flamme eingesogen werden kann. Druckminderer und Schlauch sind ebenfalls im Lieferumfang enthalten, und so war der Ooni Pro binnen Minuten Einsatzbereit.

Die Zündung erfolgt bequem per Piezo-Zündung und binnen weniger Minuten ist der Ofen bei halb geöffnetem Kamin und bei halber Flamme auch schon auf Betriebstemperatur. Das misst man am besten mit einem Infrarot-Thermometer an den Backsteinen – Ooni bietet ein Profigerät als Zubehör an. Die Fronten zu wechseln ist recht schwierig wenn der Grill erstmal heiß ist, darum ist das Infrarotthermometer nicht nur sehr nützlich sondern auch ein lustiges Spielzeug mit Laserpointer.
Wie in der Bedienungsanleitung gefordert, habe ich den Ooni Pro für 10 Minuten bei über 300°C ausgebrannt, um den “Neu”-Geruch loszuwerden. In der Zeit konnte ich auch schon die erste Pizza formen und belegen.

Ooni Pro Pizzaofen InfrarotthermometerBei rund 300°C im mittleren Bereich hatte ich dann direkt eine ordentliche Hitze um den Boden der Pizza durchzugaren, ohne ihn aber zu verbrennen. Um die ersten Tests zu fahren, habe ich mich für die Pizza in den nationalfarben Italiens entschieden: Weißer Mozzarella, rote Tomatensoße und grüner Basilikum. Wenig Zutaten, da kann man wenig falsch machen. Die alte Tante Margherita ist außerdem vom Gargrad leicht zu handlen und daher perfekt für die ersten Pizzen aus dem heimischen Pizzaofen – Das Rezept für Teig und Sauce, sowie Tipps samt Zubereitung reiche ich in den nächsten Artikeln bestimmt nach. ;-)

Als dann die erste Pizza in den Ofen geschoben wurde, schnappte ich mir die Kamera und kaum waren die ersten drei Bilder geschossen, war die Pizza eigentlich auch schon fertig. Die heißen Backsteine haben den Teig wunderbar durchgebacken und stellenweise schön gebräunt, sodass die Pizza schon nach rund einer Minute im Ofen verzehrfertig war. Der Ooni Pro erreicht Höchsttemperaturen von bis zu 500 °C, ist selbst auf mittlerer Stufe brutal heiß und so wird auch jeder Belag in Windeseile gar.

Bei den folgenden Pizzen war ich dann etwas vorsichtiger: Nach einer halben Minute wurde kontrolliert und bei Bedarf gewendet. Ich war überrascht, wie schnell die ersten Pizzen fertig waren und auch das Ergebnis hat mich auf Anhieb überzeugt. Insgesamt haben wir mit zwei Personen mal eben sieben große Pizzen mit knusprig dünnem Sauerteigboden verdrückt. Erster Versuch: Auf jeden Fall gelungen!

Ooni Pro Pizzaofen GasbrennerIn den letzten Wochen ist der Ooni Pro dann mitunter zweckentfremdet worden, ein super Ergebnis habe ich dabei mit kleinen Fladenbroten erzielt. Die wurden bei niedriger Hitze wunderbar knusprig, fluffig und sehr aromatisch. Mit ein bisschen Pesto hat man so schnell eine großartige Beilage gezaubert – Auch hier hat der Ooni mit seinen dicken Backsteinen gepunktet. Trotz seiner recht vielseitigen Möglichkeiten ist der Ooni Pro aber vor allem eins: Ein Pizzamonster, das Mafiatorten wie beim Lieblingsitaliener produziert.

Das erste Fazit

Ooni Pro Pizzaofen: Pizza mit Rucola und Parmaschinken

Nach ein paar Wochen hat der Ooni Pro schon viel Spaß und tolle Speisen mit wunderbar knusprigen Krusten bereitet, und bisher kann ich wenig Kritikpunkte ausmachen. Der Ofen selbst ist wertig und fest verbaut, wackelt nicht und steht stabil. Die beiden Frontmodule sind nützlich und sorgen für vielseitige Optionen, auch abseits von Pizza und Flammkuchen. Dank des Sichtfensters hat man immer alles im Blick und das macht Spaß.

Mit dem Zubehör bin ich auch sehr zufrieden, besonders der Pizzaschieber ist erwähnenswert stabil und wackelt oder biegt sich auch bei schwereren Pizzen so gut wie gar nicht.
Alles in allem bin ich vom Ooni Pro sehr angetan und gespannt, wie sich der Grill in den nächsten Monaten und Jahren verhält. Wir essen auf jeden Fall in der letzten Zeit wieder öfter Pizza, und vermutlich wird das auch noch eine ganze Zeit lang so weiter gehen. ;-)

Gib Deinen Senf dazu!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.