Rezept für Tandoori Gewürzmischung

Tandoori Gewürzmischung Rezept

Tandoori Gewürzmischung selber machen – Diese Gewürze benötigt Ihr für indische Köstlichkeiten!

Die Rezeptur für die Tandoori Gewürzmischung taucht in meiner Küche immer mal wieder auf. Ich liebe die Tandoori-Gerichte beim guten Inder und hole mir das Restaurant so zwischendurch gerne mal nach Hause. ;-)

Tandoori Gewürzmischung

Garam Masala:

  • 2 TL schwarzer Pfeffer
  • 1 Gewürznelke
  • 1 TL Zimt
  • 1 / 2 TL Muskatnuss
  • 1 TL grüne Kardamomsamen
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL Kreuzkümmel (Cumin)

Dazu:

  • 4 TL Chiliflocken/Chilipulver
  • 1 TL Kurkumapulver
  • 2 TL Ingwerpulver
  • 1 TL Knoblauchpulver
  • 1 TL Zwiebelpulver
  • 4 TL Salz

Optional:

  • 2 TL Bockshornkleesamen
  • 2 TL Fenchelsamen
  • 1 TL Koriandersaat
  • 2 TL Senfmehl

Erklärung:

Ein echtes indisches Tandoori besteht mindestens aus “Garam Masala”, Knoblauch, Kurkuma oder Ingwer, Zwiebeln und Chilis. Die zusätzlichen Gewürze variieren regional sehr stark, es gibt daher wohl tausende “authentische” Rezepturen für Tandoori Gewürzmischungen. Die Zutaten der “Garam Masala”-Gewürzmischung werden durch den ersten Abschnitt abgesteckt – Sie ist die Würzbasis für viele Gerichte, sodass Ihr Euch auch an andere Gerichte der indischen Küche heranwagen könnt. ;-)

Der zweite Block formt die Gewürzmischung dann zum richtig leckeren Tandoori-Gewürz. Die optionalen Gewürze sind Zusätze, die ich für etwas mehr Frische durch ätherische Öle einsetze. Bockshornklee bringt eine bittere Note, die für mich nicht fehlen darf. Besonders der Geschmack süßlicherer Curries wird durch die milden Bitterstoffe so etwas herzhafter. Zum Teil wird auch noch Safran verwendet, was die Marinade etwas röten soll. In den meisten Restaurants wird jedoch mit Lebensmittelfarbe gearbeitet. Ich merke geschmacklich keinen Unterschied, ob mit oder ohne Safran gewürzt wurde und verzichte daher auch auf weiteres Färben.

Zubereitung der Tandoori Gewürzmischung

Tandoori Gewürzmischung RezeptDie ersten acht Gewürze (und optional die letzten vier) auf der Rezeptliste werden im besten Fall angeröstet. So entwickelt sich nochmal ein besonderes starkes Aroma und Bitterstoffe verschwinden.

Anschließend werden die acht (oder zwölf) Zutaten für die Tandoori-Gewürzmischung im Mörser, in einer Kaffeemühle oder mit Hilfe einer Küchenmaschine zermahlen. Je nach Größe des Mörsers sollte man in zwei Etappen arbeiten, um ein feineres Ergebnis zu erlangen. Mit einem Sieb werden dann pulverisierte und noch feste Teile voneinander getrennt. Das Pulver wird in einer Tasse oder Schüssel aufgefangen, die verbleibenden groben Stückchen werden nochmals gemörsert und zum Pulver des ersten Mahlgangs zugefügt. Eventuell verbleibende gröbere Stückchen der Tandoori-Gewürze dürfen gerne vorhanden bleiben, das schadet nicht. :-)

In das Gefäß mit den gemörserten Gewürzen folgen nun die Gewürze aus dem zweiten Abschnitt. Chiliflocken oder Chilipulver, Kurkuma für die Farbe, Ingwer für die Frische, Salz, sowie Knoblauch- und Zwiebelpulver. Ich bin mit den letzten zwei Zutaten etwas großzügiger umgegangen, damit man bei einer flotten Tandoori-Marinade mit Joghurt nicht mehr so viel schnibbeln muss. ;-)
Zuletzt folgen die optionalen Zutaten des dritten Abschnitts. Die habe ich nach etwas Leserei als Zutaten gefunden, die außerdem häufig verwendet werden.

Mit dieser selbstgemachten Tandoori Gewürzmischung kann man leckeres Curry kochen, aber natürlich auch sämtliche Tandoori-Gerichte wie Tandoori Chicken. Man kann hier die Gewürzmischung mit Naturjoghurt verrühren, bis eine leicht gelbliche Farbe vorhanden ist. Darin marinieren in Streifen geschnittene Hähnchenbrüste für eine halbe Stunde im Kühlschrank. Auf kleinen Spießen kann man sie dann anbraten und z.B. mit Reis servieren.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachmachen! :-)

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